Der Waldkindergarten Beimerstetten sammelte vom 21. September bis zum 4. Oktober 2026 zahlreiche Klimameilen!!!
In den genannten 2 Wochen drehte sich im Waldkindergarten Beimerstetten alles um den Klimaschutz. Im Rahmen des Projektes „ Kleine Klimaschützer unterwegs“ sammelten die Kinder gemeinsam mit ihren Familien sogenannte Klimameilen für das Weltklima. Dabei lernten sie spielerisch, wie schon kleine Veränderungen im Alltag zum Schutz der Umwelt beitragen können.
Für klimafreundlich zurückgelegte Wege erhielten die Kinder Grüne Klimameilen. Wer zu Fuß zum Bäcker ging oder einen klimafreundlichen Ausflug mit dem Fahrrad machte, konnte Grüne Meilen sammeln und danach auf ein Plakat stempeln. Grüne Klimameilen brachte auch unser Fahrradausflug mit den Vorschülern nach Dornstadt, um die ehemaligen Waldkinder, die den 1. Schultag dort hatten, ein. Obwohl wir eine eingruppige Einrichtung sind, haben wir gemeinsam mit allen Familien 300 Grüne Klimameilen geschafft !! Was für eine Leistung !
Auch regionale Lebensmittel spielten eine wichtige Rolle. Gemeinsam wurde besprochen, woher Obst, Gemüse und andere Lebensmittel kommen und warum kurze Transportwege das Klima schonen. Wir sind mit den Kinder auf eine Streuobstwiese, haben dort Äpfel gesammelt und am nächsten Tag gemeinsam Apfelmus gekocht. Für jedes regionale Lebensmittel, das gegessen wurde sammelte das Kind einen Apfelaufkleber (Rote Meile) und stempelte dann einen Apfel an den Baum, Auch hier haben wir stolze 63 Äpfel (Rote Meilen) gesammelt.
Darüber hinaus beschäftigten sich die Kinder mit dem Thema Stromsparen. Sie achteten darauf, Lampen auszuschalten, wenn das Licht nicht benötigt wurde. So erfuhren sie, dass ein bewusster Umgang mit Energie wichtig ist und jeder Mensch einen Beitrag leisten kann. Bei jeder Stromsparkaktion durften sie eine Glühbirne ( Blaue Meile) zuerst kleben, dann wieder drucken, es sind 39 Glühbirnen ( Blaue Meilen) zusammengekommen.
Das Projekt verband Bewegung, gesunde Ernährung und Umweltbildung. Die Kinder sammelten nicht nur fleißig Klimameilen, sondern trugen ihre neuen Erkenntnisse auch in ihre Familien. Damit zeigte der Waldkindergarten: Klimaschutz beginnt bereits bei den Kleinsten – und jeder Schritt zählt. Beendet haben wir das Klimaprojekt mit einem gemeinsamen Fest im Waldkindergarten zusammen mit den Eltern – natürlich mit regionalen Lebensmittel- es gab selbstgemachte Kartoffelpuffer mit Apfelmus!!
Die insgesamt 402 gesammelten Meilen werden nun an das Klima-Bündnis weitergegeben und zur
Am Freitag, den 24. Juli, fand am Nachmittag unser internes Kindergartenfest statt. Im Mittelpunkt des Festes stand die Verabschiedung unserer beiden Vorschulkinder, der „Bussarde“, die nach den Sommerferien einen neuen Lebensabschnitt beginnen.
Das Thema „Trolle“, das sich wie ein roter Faden durch das gesamte Kindergartenjahr zog, spielte auch bei der Abschlussfeier eine besondere Rolle. Bereits bei verschiedenen Höhepunkten wie dem Tag der offenen Waldtür sowie an den Geburtstagen der Kinder begegneten uns die Trolle immer wieder. So erwartete die beiden Vorschulkinder auch beim Abschlussfest eine spannende Rallye mit verschiedenen Aufgaben. Für jede erfolgreich gemeisterte Station erhielten sie ein Puzzleteil. Am Ende setzte sich das Puzzle zu einem vollständigen Bild zusammen – natürlich zeigte es einen Troll.
Den gemütlichen Abschluss bildete ein gemeinsames Buffet, das von den Eltern aller Kindergartenkinder liebevoll vorbereitet wurde. In geselliger Runde konnten alle den Nachmittag ausklingen lassen.
Ein besonders schöner und emotionaler Moment war die Verabschiedung der beiden Vorschulkinder: Unter einem Tunnel aus hochgehaltenen Sonnenblumen, den die anderen Kindergartenkinder für sie bildeten, wurden sie feierlich verabschiedet.
Es war ein gelungenes Fest mit vielen schönen Begegnungen und Erinnerungen. Wir wünschen unseren beiden Vorschulkindern für ihren Start in die Schule alles Gute, viel Freude und einen erfolgreichen Beginn ihres neuen Lebensabschnitts.
Wie lege ich ein Verband richtig an, wie erkenne ich ob Mama noch atmete? Was mach ich wenn Papa sich geschnitten hat ? Wann darf ich ganz laut um Hilfe rufen und vor allen Dingen wen? All das und noch viel mehr lernten die Buntspechte von Madlen und Nina vom Universitäts Klinikum Ulm. Am Klinikum schulen die zwei das ärztliche und pflegerische Intensivpersonal in sogenannten Mega Code Trainings regelmäßig was in Notfällen zu tun ist! Sie sind also richtige Profis wenn es darum geht Leben zu retten. All ihr Wissen haben die zwei nun auf spielerische Art und Weise mit den Kinder geteilt. Dabei wurden Schildkröten die Flossen gepflastert, Hasen die Ohren verbunden, geschaut ob der Delfin noch atmet….. und noch ganz viel mehr. Mit viel Witz und Charme machten die Profis so Pflaster Helden aus den Kindern. Spannend, spielerisch und mitreißend brachten Nina und Madlen den kleinen Helden so das Thema Erstversorgung im Notfall bei. Ein tolles und mit Liebe gestaltet Konzept! Und das auch noch ehrenamtlich! Wer sich das ganze auch für seine Kinder vorstellen kann, darf sich gerne unter waldkiga.beimerstetten@yahoo.de Melden und der Kontakt wird dann aufgebaut.
Der Waldkindergarten lud am Sonntag, 9. Mai 2026, zum jährlichen „Tag der offenen Waldtür“ ein. Unter dem Motto „Trolle“ erwartete die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Fest mit vielen liebevoll gestalteten Angeboten. Ein besonderes Highlight war die kleine Aufführung der Kinder gemeinsam mit den Erzieherinnen. Mit selbstgenähten Trollmützen und einer fantasievollen Geschichte begeisterten die Kinder das Publikum und sorgten für viele strahlende Gesichter. Auch kulinarisch war einiges geboten: Neben Maultaschenburgern und Würsten im Brötchen gab es einen großen Kuchenverkauf. Kaffee, Tee sowie kalte Getränke rundeten das Angebot ab. Für die Kinder standen verschiedene Mitmach- und Entdeckerstationen bereit. Dort konnten fleißig Stempel gesammelt werden, um sich anschließend mit einer vollen Stempelkarte eine kleine Überraschung aus der Schatzkiste auszusuchen. Großen Zuspruch fand außerdem wieder die Tombola, bei der es viele tolle Preise zu gewinnen gab. Es war erneut ein rundum gelungener Tag, der nicht nur die Gäste begeisterte, sondern auch die Gemeinschaft der Eltern des Waldkindergartens stärkte und die Vereinskasse füllte.
Besuch der Buntspechte im Stuntwerk in Senden 🧗🏻♀️
Am 04.03.26 machten sich 13 Kinder des Waldkindergartens Buntspechte aus Beimerstetten mit 4 Erwachsenen auf den Weg ins Stuntwerk nach Senden.
Schnell wurde die Hangelleiter über der riesengroßen Matratze in Beschlag genommen. Es wurde geklettert, durch den 5 m hohen Seiltunnel gekrabbelt, gerutscht, am Seil hochgezogen, balanciert, Saltos geflogen und wilde Ninja-Flüge auf das große Luftkissen vollzogen.
Bei einem Parcours ging es über wackelige Reifen, mit dem Trampolin auf das nächste Hindernis, über eine Rutsche auf einen 6 m langen Balancebalken, um am Schluss dann noch mit letzter Kraft die Megawand zu erklimmen. Die Megawand ließ leider nicht jeden hoch! Aber manch ein Waldninja ließ sich davon nicht abschrecken und lief immer wieder an. Tatsächlich schafften es dann doch einige unter tobendem Applaus der anderen, die 5 m hohe Wand zu erklimmen!!
Respekt an alle Megawandbezwinger! Es war schön zu sehen, wie die Kinder über sich hinauswuchsen. Wie viel Bewegungspotenzial und Talent in manch einem Kind steckt, wenn es sich bewegen darf.
Viel zu schnell ging die Zeit vorbei und aus den Ninjas wurden wieder Buntspechte. Mit müden Armen und Beinen, aber voller neuer Inspirationen und Begeisterung für wilde Ninjamoves im Gepäck und der Gewissheit, wiederzukommen, ging es wieder nach Hause.
Am Donnerstag, den 22.01., fand ein Informationsabend für alle Eltern des Waldkindergartens Buntspechte e.V. sowie des Naturkindergartens Bernstadt statt. Im Mittelpunkt stand das Präventionsprojekt „Starke Kinder Kiste“, das von Frau Heier vom Kinderschutzbund vorgestellt wurde. Frau Heier informierte ausführlich über Ziele und Inhalte des Projekts und gab den Eltern einen anschaulichen Einblick in die Umsetzung im Kindergartenalltag. Ziel des Projekts ist es, Kinder frühzeitig zu stärken, sie altersgerecht aufzuklären und sie dabei zu unterstützen, eigene Grenzen wahrzunehmen, zu benennen und zu schützen.
Nach einer gezielten Schulung der Erzieherinnen wird die sogenannte „rote Kiste“ an den Kindergarten übergeben. Diese steht den Einrichtungen für einen begrenzten Zeitraum zur Verfügung, um das Projekt gemeinsam mit den Kindern – den „Forschern“ – intensiv zu bearbeiten. Zum Projekt gehören unter anderem ein Bilderbuch sowie verschiedene Präventionsbausteine. Dazu zählen das Erkennen und Wahrnehmen von Gefühlen, eine Körper-Magnettafel zur bildlichen Darstellung persönlicher Stopp-Zonen, das Unterscheiden zwischen guten und schlechten Geheimnissen sowie das Wissen, wo und wie man sich Hilfe holen kann – ein Aspekt, der auch für Eltern von großer Bedeutung ist.
Die Veranstaltung war insgesamt sehr gelungen: informativ, professionell gestaltet und anschaulich vermittelt. Alle Teilnehmenden konnten einen umfassenden Eindruck von diesem wichtigen Präventionsprojekt gewinnen. Da dieses Thema dem Waldkindergarten Buntspechte e.V. eine besondere Herzensangelegenheit ist, wurde bewusst entschieden, dieses Präventionsangebot zu nutzen.
Am vergangenen Samstag (27.09.25) fand unsere diesjährige Apfelernte statt und sie war ein voller Erfolg! Dank der großzügigen Unterstützung des Diakonischen Werks konnten wir eine wunderschöne Streuobstwiese mit Apfelbäumen nutzen.
Von 9:00 bis 13:00 Uhr waren viele fleißige Helferinnen und Helfer im Einsatz: Eltern, Kinder und Mitglieder unseres Vereins sammelten gemeinsam eine große Menge Äpfel. Nach einer kleinen aber schönen Pause die zur Kräftigung mit Brezeln, Apfelschnecken und Kuchen diente, ging es weiter.
Anschließend brachten wir die Ernte zur Mosterei Back nach Hörvelsingen, wo daraus stolze 1140 Liter köstlicher Apfelsaft gepresst wurden. Der frisch gepresste Saft ist ab sofort über den Waldkindergarten Buntspechte in praktischen 5 oder 10 Liter-Verpackungen käuflich für 9€ und 14€ erhältlich. Abholen kann man den leckeren Saft Montag bis Freitag ab 16 Uhr in Beimerstetten, Neue Straße 48 bei Familie Frommer/ Olbrich ( einfach klingeln). Die Apfelernte war nicht nur ein produktives, sondern auch ein sehr verbindendes Erlebnis – ein Tag voller Teamgeist, Freude und Naturerlebnis. Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten und Helfer/innen.
Am Sonntag, 28.09.25, fand im Waldgebiet rund um den Waldkindergarten Buntspechte Beimerstetten eine spannende Pilzexkursion statt. Gestartet wurde auf dem Gelände des Kindergartens, bevor sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in kleinen Gruppen in den umliegenden Wald begaben, um Pilze zu sammeln und die Vielfalt der heimischen Arten zu entdecken. Ein besonderes Highlight war die fachkundige Begleitung durch Herr Köhler, einen erfahrenen Pilzspezialisten mit über 50 Jahren Expertise. Herr Köhler ist nicht nur ausgebildeter Pilzberater, sondern auch Ansprechpartner für Vergiftungsfälle in der Giftnotrufzentrale – also ein echter Profi auf seinem Gebiet.
Mit großem Engagement erklärte er Groß und Klein die gefundenen Pilze, ihre Merkmale, Besonderheiten und Unterschiede. Dabei wurde deutlich: Nicht jeder schöne Pilz ist auch ein genießbarer Pilz! Herr Köhler klärte anschaulich über essbare Arten sowie über giftige und ungenießbare Exemplare auf – wichtiges Wissen, das insbesondere bei Pilzgängen mit Kindern nicht unterschätzt werden darf.
Die Exkursion war ein voller Erfolg und weckte bei vielen Besucherinnen und Besuchern das Interesse für die faszinierende Welt der Pilze. Wir danken Herrn Köhler herzlichst für sein Kommen und seine Zeit – und freuen uns auf weitere lehrreiche Naturerlebnisse in unserem Waldkindergarten!
Im vergangenen Herbst wurde die liebevoll gestaltete Jahreszeitentafel des Waldkindergarten Buntspechte in Beimerstetten, welche zum täglichen Ritual im Morgenkreis gehörte, mutwillig zerstört und verbrannt.
Durch den Bericht dazu in der Südwestpresse und im TV erfuhr Frau Posch von diesem Vorfall, bot sofort ihre Hilfe an um eine neue Tafel für die Kinder im Wald zu gestalten. Die Erzieherinnen, Eltern und Kinder freuten sich sehr über das Angebot und die Hilfe!
Letzte Woche war es dann so weit: Die Übergabe der neuen Tafel fand statt. Die Kinder waren begeistert von der bunten Gestaltung, und wir sind Frau Posch sehr dankbar für ihr Engagement und ihre Unterstützung.
Endlich kann der Morgenkreis wieder wie gewohnt mit der schönen neuen Jahreszeitentafel stattfinden.
Ein herzliches Dankeschön für diese wunderbare Geste!
Am vergangenen Wochenende verwandelte sich der Waldkindergarten in eine Märchenwelt: Die Geschichtenerzählerin Rosemarie Weber war zu Gast und entführte zahlreiche Kinder und ihre Eltern mit dem Märchen vom Froschkönig in eine zauberhafte Welt voller Fantasie. Nicht nur die Kinder des Waldkindergartens lauschten gespannt der mitreißenden Erzählung – auch viele externe Familien folgten der Einladung und versammelten sich auf dem Gelände des Waldkindergarten Buntspechte, um gemeinsam in die Welt der Märchen einzutauchen. Die mit viel Herz vorgetragene Geschichte ließ nicht nur die kleinen Zuhörer staunen.
Rund um das Märchen gab es ein liebevoll gestaltetes Rahmenprogramm: Bei einem kleinen Parcours auf dem Kindergartengelände konnten sich die Kinder aktiv austoben und beim Basteln eines eigenen Frosches und/oder einer golden Kugel aus Styropor ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Für das leibliche Wohl sorgten Butterbrezeln, Knabbertüten und erfrischende Getränke, die zum Kauf angeboten wurden.
Gegen 17 Uhr fand der märchenhafte Nachmittag seinen stimmungsvollen Abschluss – mit einem gemeinsamen Lied der Geschichtenerzählerin, das zum Mitsingen einlud und einem Froschspiel für die Kinder. Der Waldkindergarten blickt auf ein gelungenes Freitagnachmittagsprogramm zurück, das nicht nur unterhaltsam war, sondern auch die Freude am Erzählen und Zuhören förderte und Lust auf mehr gemacht hat.
Am Donnerstag, 04. Juli 2025 kamen die Waldkinder von Hörvelsingen uns im Beimerstetter Waldkindergarten besuchen. Die kleinen Abenteurer erlebten einen Tag voller Spaß und gemeinsamen Aktivitäten. Der Ausflug stand ganz im Zeichen des Kennenlernens, Entdeckens und Erkundens. Schon ab 7.30 Uhr kamen die ersten Kinder aus beiden Kindergärten zum Treffpunkt an der Bollerwagen-Garage. Gleich ging es ab in den kleinen Waldabschnitt, entlang des Weges. Stolz zeigten die Beimerstetter Kinder ihren Gästen, was sie hier jeden Morgen spielen. Es war dann um 8.30 Uhr ein richtig großer Begrüßungs-Kreis mit vielen Kindern und Fachkräften aus beiden Einrichtungen. Am Platz angekommen wurden die Rucksäcke abgelegt, noch schnell alle wichtigen Regeln besprochen und ab ging es ins Spiel-Abenteuer. Der Gong zum Morgenkreis und gemeinsamen Vesper tönte durch den Wald. Ein großer Sitzkreis aus Bänken war vorbereitet und alle fanden ein Plätzchen. Für die Hörvelsinger war der Morgenkreis und die Lieder sehr spannend, weil alles Neu für sie war. Nach dem Frühstück begann die nächste Spielphase. Mit Seilen an einem Baum hochklettern, die unterschiedlichen Spiel-Häusle erkunden, im großen Sandkasten graben, mit unterschiedlichen Materialien aus der Bewegungstonni Hindernisse bauen und übersteigen, am Knete-Tisch die Kreativität frei walten lassen und noch vieles, vieles mehr. Dann kam noch einmal der „Gong“ und gemeinsames Aufräumen und Mittagessen war angesagt. Ein schöner Tag für alle neigte sich dem Ende und wir verabschiedeten uns mit einem Lächeln im Gesicht und neuen Freunden im Herzen! Kurzfristig sind bei uns im Waldkindergarten Beimerstetten beliebte Plätze frei geworden. Falls jemand Interesse hat und uns auch kennenlernen möchte, gerne unter der Wald-Handy Nummer: 01578-1941595 melden und einen Termin vereinbaren, um einen Tag lang zu hospitieren und das Walderlebnis aktiv mitzuerleben. Wir freuen uns auf neue Familien!
Beimerstetten – Ein besonderes Erlebnis für die „Bussarde“ des Beimerstetter Waldkindergartens: Gemeinsam mit zwei Fachkräften verbrachten vier kleine Abenteurer eine aufregende Nacht im Bauwagen mitten im Wald. Diese Aktion bot den Kindern die Möglichkeit, Natur hautnah zu erleben, Neues zu lernen und ihre Grenzen zu entdecken.
Der Abend begann mit Schlaflager herrichten, Palaver über die faszinierende Welt der Ureinwohner Amerikas. Sie erfuhren spannende Geschichten und Legenden, die sie nachspielen durften – von Trommelrhythmen bis hin zu traditionellen Gesellschaftsspielen.
Nach einem gemeinsamen Abendessen, das die Kinder selbst zubereiteten, gab es noch eine Bilderbuchgeschichte vom kleinen Manitu und seinen Abenteuern.
Nach dem Abendprogramm stand eine aufregende Nachtwanderung an. Mit Taschenlampen ausgerüstet ging es los, den Sonnenuntergang zu beobachten. Dann erkundeten die Kinder den dunklen Wald, lauschten den nächtlichen Geräuschen der Natur und erlebten den Zauber der Dunkelheit.
Zurück beim Bauwagen noch schnell die Zähne putzen, Schlafanzüge anziehen und auf die ungewohnte Situation einstellen. Dann den Abend mit einer Gute-Nacht-Geschichte ausklingen lassen. Die Aufregung des spannenden Abends war noch deutlich zu spüren, denn bis alle in Schlaf gefunden haben, verging noch einige Zeit.
Am nächsten Morgen wurden die Kinder von ihren Eltern um 8 Uhr zum Frühstück geweckt. Bei frischen Brötchen und Kaffee berichteten sie begeistert von ihren Erlebnissen in der Nacht im Wald. Das gemeinsame Abenteuer hat nicht nur Spaß gemacht, sondern auch das Gemeinschaftsgefühl gestärkt und die Naturverbundenheit gefördert. Der Höhepunkt dieser Aktion ist dann die individuelle Bussard-Feder-Überreichung. Das ist für die Kinder wie eine Medaille überreicht zu bekommen.
Dieses außergewöhnliche Abenteuer zeigt einmal mehr, wie wichtig es ist, Kindern Freiräume für Entdeckungen und Naturerfahrungen zu bieten. Die Verantwortlichen sind sich einig: Solche Erlebnisse bleiben unvergesslich und fördern die kindliche Entwicklung auf vielfältige Weise.
Am 28.05.25 war es mal wieder soweit, es fand ein besonderer Tag für Jung und Alt im Waldkindergarten Beimerstetten statt.
Die Großeltern reisten von fern und nah in den Waldkindergarten an und wir starteten den gemeinsamen Tag um 8.30h an unserem Treffpunkt. Mit strahlenden Augen führten die Kinder ihre Omas und Opas in und durch den Wald und zeigten ihre Lieblingsplätze. Gegen 9:15 h startete dann der gemeinsame Morgenkreis mit unserem Morgenritual und passenden Waldliedern dazu. Nach dem gemeinsamen Frühstück (ein herzliches Dankeschön an die Eltern!) gab es verschiedene Angebote wie, Kräutersalz mörsern, ein Naturmandala legen oder ein Fotoshooting auf dem Pferd ! Jeder war beschäftigt und obwohl es ab und zu regnete, verging der Vormittag wie im Flug. Zum Abschluß gab es dann noch ein tolles Kasperletheater für Jung und Alt !! Mit vielen Eindrücken und lachenden Gesichtern verabschiedeten wir die interessierten Gäste und freuen uns auf den nächsten Oma und Opa Tag!!!
Am 19. Mai machten wir, der Walkindergarten Beimerstetten, einen tollen Ausflug in den Tiergarten Ulm. Bei strahlendem Sonnenschein starteten wir morgens um 8 Uhr die Reise mit dem Zug von Beimerstetten nach Ulm. Auf der Fahrt hatten die Kinder viel Spaß und konnten das Unterwegssein genießen. In Ulm angekommen, stiegen wir in die Straßenbahn um, die uns in die Friedrichsau zum Spielplatz brachte. Die Kinder genossen das Spielen auf den Klettergerüsten und Schaukeln. Wilde Piraten und Seilbahnflitzer waren unterwegs. Die Sonne schien weiterhin und trug dazu bei, dass die Kinder voller Energie und guter Laune waren. Wir stärkten uns mit einem gemütlichen Vesper, das die Kinder fröhlich genossen und gingen das letzte Stück zu Fuß bis zum Tiergarten. Die Kinder konnten viele Tiere in ihren Gehegen aus nächster Nähe beobachten, darunter viele Fische, Schlangen, Schildkröten, Krokodile, Affen und auch die typischen einheimischen Tiere, wie Hasen, Esel und Hängebauchschweine. Sie zeigten großes Interesse an den verschiedenen Tierarten und waren voller Begeisterung bei der Sache. Es gab immer wieder spannende Fragen der Kinder zu den Tieren, die von den 4 Begleitpersonen gerne beantwortet wurden. Die Kinder hatten zudem die Möglichkeit, sich auf den vielen Wegen des Tiergartens auszutoben und miteinander zu spielen.
Fazit: Der Tag war ein voller Erfolg. Die 19 Kinder hatten viel Spaß und konnten sowohl auf dem Spielplatz als auch im Tiergarten ihre Freude ausleben. Mit vielen Eindrücken und ein paar müden, aber glücklichen Gesichtern verließen wir den Tiergarten. Die Eltern nahmen die glücklichen Kinder am Ausgang in Empfang und bekamen gleich viele Erlebnisse geschildert. Es war ein unvergesslicher Ausflug, der allen Beteiligten viel Freude bereitet hat.
Am Sonntag, den 11. Mai 2025, hieß es wieder: Türen auf für kleine Entdecker und große Naturfreunde! Bei strahlendem Sonnenschein, frühsommerlichen Temperaturen und bester Laune feierte der Waldkindergarten Buntspechte seinen diesjährigen Tag der offenen Waldtür – unter dem Motto: „Mutter Erde – unser geheimnisvolles Erdreich“.
Das liebevoll gestaltete Fest bot vielfältige Gelegenheiten zum Staunen, Mitmachen und Begegnen. Neben einer berührenden Kinderaufführung sorgte die beliebte Tombola mit vielen schönen Gewinnen für leuchtende Augen und gespannte Vorfreude.
Auch die Mitmachstationen luden zum spielerischen Entdecken ein: – Auf dem Barfußpfad konnten Kinder Erde, Tannennadeln und Naturmaterialien mit den Füßen spüren. – Bei der Schatzsuche im Sand ging es auf die Suche nach kleinen, verborgenen Schätzen. – Die Fühlkisten mit Moos, Erde und Steinen weckten Neugier und Sinne. – Außerdem gab es Bastelangebote, Sackhüpfen, Waldspiele und viel Raum zum freien Spielen.
Für das leibliche Wohl war wie immer bestens gesorgt: Leckeres vom Grill – wie verschiedene Burger, Pommes und Wurst im Brötchen – Kaffee, Tee und eine große Auswahl an Kuchen, Muffins & Gebäck sorgten für gemütliche Pausen zwischendurch.
Interessierte Familien konnten bei Waldführungen das Gelände erkunden und mehr über das Konzept des Waldkindergartens erfahren. Das pädagogische Team und die Vorstandsmitglieder standen für Gespräche und Fragen offen zur Verfügung.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die mitgeholfen, organisiert, gebacken, vorbereitet oder einfach mit uns gefeiert haben. Es war ein Tag voller Natur, Gemeinschaft und Freude – ganz im Zeichen von Mutter Erde.
Die Idee, einen Waldkindergarten zu gründen, nahm ihren Ursprung im Jahr 2008 in Leipzig, als Sandra Schütz auf dem Weihnachtsmarkt eine Vision für die frühkindliche Bildung im Einklang mit der Natur entwickelte. Die beiden Pädagoginnen kannten sich bereits von gemeinsamen Besuchen in der örtlichen Krabbelgruppe, wo das Konzept weiter wachsen durfte. Nach einer Klangschalenmassage bei Ricki Zick zu Hause, einem Raum für Entspannung und Inspiration, konnte Sandra die erfahrene Pädagogin für ihre Idee begeistern. Gemeinsam begannen sie, den Waldkindergarten zu planen und umzusetzen – ein Vorhaben, das bald zahlreiche Hürden, aber auch eine große Unterstützung seitens der Gemeinde mit sich bringen sollte.
Ein langer Weg bis zum Start Die ersten Schritte des Projekts gestalteten sich schwieriger als zunächst gedacht. Die bürokratischen Hürden und die Notwendigkeit, alle behördlichen Genehmigungen einzuholen, nahmen mehr Zeit in Anspruch, als ursprünglich erwartet. Doch der erste große Meilenstein war geschafft: Im Herbst 2009 wurde die erste Informationsveranstaltung für die Öffentlichkeit abgehalten. Dabei wurde die Gemeinde Beimerstetten aktiv in die Planung einbezogen, und es wurde eine Projektfinanzierung über drei Jahre mit jeweils 15.000 Euro pro Jahr beschlossen. Die Finanzierung des Kindergartens war eng begrenzt, und die laufenden Kosten sollten ausschließlich durch die Beiträge der Eltern, Mitgliedsbeiträge und die jährlich zugesagten Fördermittel gedeckt werden.
Der Start im Wald Am 19. April 2010 war es endlich soweit: Der Waldkindergarten öffnete seine Türen für die ersten sieben Kinder, begleitet von drei pädagogischen Fachkräften. Der alte Platz an der Hahnenweid war zunächst der Standort, doch schon bald standen die Betreiber vor einer neuen Herausforderung: In den Jahren nach dem Start zeigte sich, dass das Projekt nicht nur von den Kindern, sondern auch von der Gemeinde zunehmend unterstützt wurde. Nach der dreijährigen Projektphase konnte der Waldkindergarten in die Bedarfplanung der Gemeinde aufgenommen werden und erreichte schließlich eine stabile finanzielle Basis.
Herausforderungen mit der Natur Der Waldkindergarten war stets von der Natur abhängig, was immer wieder zu unerwarteten Herausforderungen führte. 2015 wurde bei einem Sommerfest, das ironischerweise unter dem Motto „Raupe Nimmersatt“ stand, erstmals der Eichenprozessionsspinner gesichtet – ein Schädling, der für seine gefährlichen Brennhaare bekannt ist. Diese Beobachtungen führten zu einem Umzug des Kindergartens im Juli 2016, da das Vorkommen des Schädlings zu hoch war. Die Umzugsphase war eine besondere Herausforderung, da der Kindergarten vorübergehend ohne Bauwagen im neuen Platz im Dornstadter Forst auskommen musste. Erst im Oktober 2016 konnte der alte Bauwagen erfolgreich auf den neuen Standort umgesetzt werden. Doch der Umzug war nicht das einzige größere Projekt: Zum 10-jährigen Jubiläum im Jahr 2020 wurde nach einer einjährigen Planungsphase ein neuer Bauwagen für den Kindergarten angeschafft – dieser wurde von der Gemeinde Beimerstetten finanziert.
Neue Wege im Jahr 2022 2022 entschied sich Sandra Schütz, neue Wege zu gehen. Sie verließ den Waldkindergarten sowohl als Vorstand als auch als pädagogische Fachkraft, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Dies war der Startpunkt für eine grundlegende Umstrukturierung des Vorstands. Anstelle der klassischen Zweierspitze wurde der Vorstand in fünf gleichberechtigte Mitglieder aufgeteilt, die jeweils für ein spezielles Ressort verantwortlich sind: Wald, Personal, Finanzen, Marketing sowie Feste und Veranstaltungen.
Elternengagement als Schlüssel zum Erfolg Ein zentraler Bestandteil des Erfolgs des Waldkindergartens ist das Engagement der Eltern. Diese unterstützen das Projekt durch ihre aktive Teilnahme an verschiedenen Veranstaltungen, wie etwa dem „Tag der Offenen Waldtür“ und der jährlichen Apfelernte. Letztere führt zu einer wichtigen Einnahmequelle für den Kindergarten: Der gewonnene Apfelsaft wird anschließend verkauft und trägt so zur finanziellen Stabilität der Einrichtung bei. Ohne die tatkräftige Unterstützung der Eltern wäre es kaum möglich, die laufenden Kosten zu decken und den Waldkindergarten weiterhin auf hohem Niveau zu betreiben.
Heute – Ein fester Bestandteil der Gemeinde Mittlerweile besuchen 20 Kinder aus verschiedenen Gemeinden und Orten im Umkreis den Waldkindergarten, und das Projekt hat sich fest in der Region etabliert. Der Waldkindergarten Beimerstetten bleibt ein lebendiges Beispiel für das Zusammenspiel von gemeinschaftlichem Engagement, Kreativität und einer starken Verbindung zur Natur. Dank des außergewöhnlichen Einsatzes von Sandra Schütz, Ricki Zick , den Eltern und vielen weiteren engagierten Mitstreitern bleibt der Waldkindergarten ein wertvolles und zukunftsorientiertes Bildungsangebot für die Region. Die Geschichte des Waldkindergartens Beimerstetten zeigt, dass Visionen, gepaart mit Geduld und Durchhaltevermögen, Früchte tragen können – für die Kinder, die Eltern und für die Gemeinde und die gesamte Region.
Termine: Der Waldkindergarten lädt alle Interessierten herzlich ein, bei besonderen Veranstaltungen dabei zu sein. Am 11. Mai 2025 findet der Tag der offenen Waldtür statt – ein perfekter Anlass, den Wald und die Einrichtung kennenzulernen. Für das leibliche Wohl wird selbstverständlich bestens gesorgt. Und auch der Märchenabend, der am 11. Juli 2025 im Wald stattfindet, verspricht ein besonderes Erlebnis für Jung und Alt. Beide Veranstaltungen bieten eine wunderbare Gelegenheit, das Projekt und die Menschen hinter dem Waldkindergarten zu unterstützen und einen schönen Tag im Einklang mit der Natur zu verbringen.
Kürzlich war das Team des SWR zu Gast im Waldkindergarten Buntspechte e.V., um über den wiederholten Vandalismus in der Region zu berichten. Die Berichterstattung des Südwestrundfunks sorgte für großes Aufsehen und trug dazu bei, die Problematik des Vandalismus in unserer Region ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Für uns als Waldkindergarten war dies eine Gelegenheit, nicht nur auf die negativen Auswirkungen der Sachbeschädigungen aufmerksam zu machen, sondern auch auf die positive Seite der Gemeinschaft und den Zusammenhalt, der in diesen schwierigen Zeiten deutlich wird.
Der Beitrag, der sowohl den Vandalismus als auch die Reaktionen der betroffenen Einrichtungen thematisiert, wurde in der ARD Mediathek veröffentlicht und hat schnell viele Menschen erreicht. Wer den Bericht noch einmal ansehen möchte, kann dies jederzeit online tun.
Beitrag des ARD / SWR vom 25.11.2025
Ein ganz besonderer Moment für uns war die Spende in Höhe von 555€, die wir von der 2. Kompanie des Sanitätsregiments 3 in Dornstadt erhalten haben. Insgesamt haben sich 46 Soldatinnen und Soldaten an dieser großzügigen Aktion beteiligt. Diese Spende zeigt uns eindrucksvoll, wie stark der Zusammenhalt in der Gemeinschaft ist und wie wichtig es ist, füreinander einzustehen – gerade in schwierigen Zeiten.
Wir möchten uns herzlich bei allen Beteiligten für diese großzügige Unterstützung bedanken. Es ist schön zu sehen, dass unser Waldkindergarten nicht nur in der Region, sondern auch darüber hinaus Anerkennung und Solidarität erfährt. Jede Spende hilft uns, unsere Arbeit fortzusetzen und den Kindern weiterhin ein sicheres und kreatives Umfeld im Wald zu bieten.
Der Artikel und die damit verbundene Aufmerksamkeit haben uns auch gezeigt, wie sehr die Menschen in unserer Region bereit sind, einander zu unterstützen. Wir sind überaus dankbar für jede Form der Hilfe, sei es durch Spenden, tatkräftige Unterstützung oder durch das Schaffen von Bewusstsein für die Werte, die uns am Herzen liegen. Für uns steht fest: Zusammenhalt und Gemeinschaft sind die Grundlage für eine starke und resilientere Zukunft. Wir freuen uns über jede weitere Unterstützung und sind zuversichtlich, dass wir gemeinsam weiterhin erfolgreich für die Kinder und die Natur arbeiten können.